Wien- St. Pölten, 78 Km, 4:58h, 554 Hm

Bei Nieselregen los gefahren, nach 2 Km zog ich es doch vor, die komplette Regengarnitur über zuziehen, da es heftiger regnete. Aber dafür macht es den Kopf frei. Nachdem ich aus Wien heraus war, ging es auf annehmbaren Nebenstrecken nach St. Pölten. Und was mir heute erst so richtig auffiel, die Leute sprachen Deutsch! In Wien war mir das gar nicht so bewusst geworden, wegen der vielen Touris und im Zweifelsfall spreche ich dann eben englisch. Kurz vor St. Pölten hörte der Regen auf und ich bezog die JH im 4. Stock. 51 Betten stehen zur Verfügung. Mit mir waren 4 belegt. Es gab ein Stadtfest, wo von unterschiedlichen Ländern Spezialitäten angeboten wurden. Ich entschied mich für Sri Lanka und einen Hühnchen Eintopf mit Gemüse. Anschließend noch eine Riesenbratwurst beim Österreicher und ein Eis beim Italiener. Internationaler  geht es nicht mehr. Morgen soll es wettermaessig besser werden. Dann fahre ich nach Linz.

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Ich sagte ja „Nebenstrecken“

Besichtigung Wien

Dachte ich in Bratislava sind viele Touristen, so hatte ich noch nicht Wien entdeckt. Menschenstroeme von Touristen und entsprechendem Begleitpersonal droehnten mir die Ohren voll. Und sie knipsen jedes Denkmal und alle Kirchen sowohl von innen als auch von Aussen. Ich besichtigte natürlich auch die touristischen Highlights, ging nachdem ich in einem Wiener Kaffeehaus meine Wiener Melange zu mir genommen hatte ins Naturkundemuseum, da gab es eine Sonderausstellung über die Entstehung der Universums bis zur Entwicklung der Erdgeschichte. Für mich sehr interessant und es gab wenig Touristen.

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Wiener Kaffeehaus

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Oper

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Bis bald, euer Spieli

Bratislava- Wien, 79 Km, 4:58h, 189 Hm

Von Bratislava bis Wien ging es bei starkem Gegenwind immer an der Donau entlang. Mal auf mal neben dem Deich. Die Strecke ist eben und gut ausgebaut. Viele Radler mit und ohne Gepäck kamen mir heute entgegen. Bis Wien wunderbar zu fahren. Ich hatte nicht das Gefühl, durch eine Großstadt zu radeln, da die JH am Rande der Stadt liegt. Eine moderne und sehr schoen eingerichtete Uebernachtungsstaette, mit Bewirtung.

Als ich durch die Donauauen fuhr, sah ich Menschen, die den Samen der am Deich wachsenden Pflanzen abschnitten und in umhängende Beutel sortierten. Eine Frau fragte ich nach dem Grund für diese aufwändige Handarbeit. Da der Deich baulich verändert werden muss, sich aber mittlerweile so viele teils seltene Tiere hier angesiedelt haben, werden sie nach Fertigstellung des neuen Deichs die gesammelten Samen dort wieder aussäen, sodass die ursprüngliche Pflanzenwelt erhalten bleibt.

Bis bald euer Spieli.

Donauauen

Samensammlerin bei der Arbeit

Donauradweg kurz vor Wien

Koeszeg- Bratislava, 120 Km, 7:10h, 305 HM

Das ungarische Frühstück war gewöhnungsbedürftig. So viel gebratene Wurst und Fleisch vertrage ich nicht am frühen Morgen. Also wieder aufs eigene Müsli ausgewichen. Die Nacht kam noch ein Unwetter herunter mit Blitz, Donner und Starkregen. Am Morgen war det Himmel wieder blankgefegt, aber es war sehr windig. Nach einer Weile ging es dann wieder über die Grenze nach Österreich. Belegte Brötchen bekam ich in keiner Bäckerei, mit der Begründung, sie hätten ja schon seit heute morgen auf. Business in Österreich!! Gegen 18:30h erreichte ich die JH in Bratislava. Heute wird nicht selbst gekocht. Ich bin platt!!! Morgen bleibe ich noch einen Tag und sehe mir die STadt an.

Bis bald, euer Spieli

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Jennersdorf- Koeszeg (H),86Km,5:20h, 954 HM

Der Aufbruch am Morgen verzögerte sich, da ein ebenfalls mit den Rädern unterwegs befindliches hollaendisches Ehepaar sich ausführlich über meine Reise informierte. Dann zag PP hlte ich 15€ für einen CP!!. Also JH mit Frühstück ist günstiger. In Ort muss ich nachsehen, machte ich Rast und ließ mir in einem Lebensmittelgeschäft ein paar belegte Brötchen machen, die ich im Nebenraum essen konnte. Hier sassen 3 Österreicher aus dem Ort und ich musste ihre Fragen über meine Reise beantworten, bis einer mich fragte, ob er ein Foto von uns machen könne. Dann interviewte er mich und schrieb sich alles auf, denn er wollte den Bericht der heimischen Presse zur Verfügung stellen, welch außergewöhnlichen Besuch der Ort heute bekam. Dann gab ich ihm noch meine Telefonnr. für Rückfragen und verließ dann diesen netten Ort. Den ganzen Tag zogen sich schon Gewitterwolken zusammen und dann fing es an mit Gewitter und Regen. Ich kam noch bis Koeszeg, wo ich mich in einem Hotel einquartierte.

Bis bald, euer Spieli

Slovenska Bistrica- Jennersdorf(A),132Km,7:42h,949Hm

Heute ging es wie gestern auf Nebenstraßen bergauf und bergab. Schöne landwirtschaftlich genutzte Gegend, die mich immer mehr an Bayern erinnerte. Dann kam der Grenzübergang nach Österreich, ich wurde höflich durchgewunken. Das wechselte aber noch einige Male zwischen Slowenien und Österreich hin und her. Jetzt bin ich in Jennersdorf auf dem CP und fühle mich zwar ausgepowert aber zufrieden. Nach Bratislava sind es noch ca. 190 Km.

Bis bald, euer Spieli

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Ljubljana- Slovenska Bistrica, 100 Km, 5:20h, 765 HM

Beim Start lag die Temperatur bei 24°C und ich freute mich schon auf einen etwas kühleren Tag, aber mittags lag die Anzeige wieder über 40 Grad. Aber mit einigen Abkuehlpausen war das gut zu fahren. An vielen Hopfenfeldern fuhr ich vorbei. Erinnerte mich an die Gegend südlich von Ingolstadt. Und dann kamen diese schlimmen kurzen Anstiege mit 15%, die kein Mensch braucht, die kosten sehr viel Kraft. Kleines uebersichtliches Hotel gefunden. Es gab auch noch etwas zu essen!!

Bis bald, euer Spieli

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Ljubljana Besichtigungstag

Impressionen von Ljubljana

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Ladestationen gibt es hier auch.

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Auf dem Zentralmarkt

St. Nicholas

Preserenplatz benannt nach Sloweniens größerem Poeten France Preseren

Mit dem Cablecar hoch zum Schloss

Toller Ausblick mit den Karawanken

 

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Abstieg

Bis bald, euer Spieli

Ach noch eins. Die Fahrradwerkstatt hat das Geräusch mit Fett behoben. Die Adresse VEB Company, 1000 Ljubljana, Tel. 01 430 39 11. Arbeiten sauber und zu einem vernünftigen Preis. Die Kette ist nach über 3000 Km immer noch OK! Die wollen mir noch ein T- Short schicken. Da bin ich mal gespannt!

 

Rijeka- Ljubljana, 121 Km, 7:30h, 1570 Hm

Ich wollte heute morgen mein Rad in einen Radshop bringen, die das Quietschen beheben sollten. Aber nachdem auch der 3. Laden geschlossen hatte, beschloss ich nicht länger zu suchen und fuhr in Richtung Ljubljana. Das Quietschen war heute mal wieder verschwunden. Diese Technik!!! Es ging heute nur bergauf bis auf ca. 600 HM. Als Ich die Grenze von Slowenien erreichte, aenderte sich das Landschaftsbild. War es vorher noch steinig, so gab es nun grüne Wiesen und Wälder. Sehr angenehm für mein Auge. Auch die Steigungen kamen mir plötzlich nicht mehr so steil vor. Und die Dörfer erinnerten mehr an Österreich. Endlich erreichte ich Ljubljana mit den Alpen im Hintergrund, tolles Bild und ich beschloss noch einen Tag länger hier zu bleiben, um das Rad durchchecken zu lassen und mir die Stadt anzusehen. Das Hostel ist wieder einem Hotel angegliedert. Sehr schön und ich bin müde. Hoffentlich gibt es beim Italie